Weisheit zum Wochenbeginn |19|

 

Die Ideen der Ökonomen und Philosophen, seien sie richtig oder falsch, sind mächtiger, als man im allgemeinen glaubt. Um die Wahrheit zu sagen, es gibt nichts anderes, das die Welt beherrscht.

                                                                                              John M. Keynes







von Felix am 15 März 2010 um 19:43 Uhr

Krise vorbei!

Die Krise scheint vorbei zu sein. Wie die Zeitschrift “Forbes” in seiner neusten Ausgabe berichtete gibt es wieder über 1000 Milliardäre. Insgesamt gibt es 1011 Menschen auf der Welt, die mehr als eine Milliarde US-Dollar besitzen, was im Vergleich zum vergangenen Jahr ein Plus von rund 200 Menschen ist. Angeführt wird die Liste von dem mexikanischen Telefonunternehmer Carlos Slim Helu. Allgemein finden sich unter den 50 reichsten Menschen der Welt auffallend viele, die im Zuge der Privatisierung in Entwicklungsländern ihren Reichtum erwirtschaftet haben. So ist in der Forbes-Liste die erste Unternehmergeneration Chinas überproportional vertreten und hat Russland in der “Länderwertung” vom zweiten Platz, hinter den USA, verdrängt.

Insgesamt besitzen die 50 reichsten Menschen der Welt ein gesammeltes Vermögen von geschätzten 3,6 Billionen US-Dollar, was in etwa dem Niveau vor der Krise, wo es 4,4 Billionen waren, entspricht. Diese Zahlen zeigen jedoch, dass der Großteil des Vermögens der Superreichen in den Finanzmärkten steckt und gerade bei den asiatischen Milliardären auf spekulative Gewinne aufbaut ist. So boomt in gerade in Fernost der Immobilienmarkt und erinnert an die Zeiten kurz vor der Subprime Krise in den USA. Auch wenn die Financial Times Deutschland in ihrer Mittwochsausgabe, vom 10.März 2010 zu beruhigen versucht, indem sie die Warnungen mancher Analysten als “Fernalarm in Fernost” kennzeichnet, scheint einer großer Teil dieser Vermögen auf genau dieser Spekulationsblase zu beruhen. Natürlich haben die Schwellenländer bisher die Krise besser überstanden als die Industrieländer , jedoch vor allem auf die Kosten ihrer eigenen Bevölkerung. Wenn man bedenkt, dass in China insgesamt 64 Dollarmilliardäre wohnen, das Durchschnittseinkommen jedoch bei 200 Dollar liegt, dann erkennt man, dass bei der so genannten Öffnung Chinas irgendwas falsch gelaufen sein muss.

Allgemein muss es doch für jeden normalen Menschen unerträglich sein, wenn er sieht, dass in Entwicklungs- und Schwellenländer, jeden Tag tausende Menschen an Unterernährung sterben und es gleichzeitig 1011 Menschen gibt, die so viel Geld besitzen, dass sie es in ihrem Leben nie ausgeben können.

Im Kapitalismus gab es immer schon Reiche und Arme, woran sich wahrscheinlich in der Zukunft wenig ändern wird. Wenn wir jetzt aber sehen, dass berühmte Politiker offen fordern, dass die Harz IV-Regelsätze gekürzt werden sollen, weil der Staat sparen muss, dann kann man doch nur auf Schicht der reichsten 10% in Deutschland verweisen, die insgesamt über vier Billionen Euro besitzen und damit zusammen mehr als die gesamte Milliardärsriege der Welt zusammen.







von Felix am 14 März 2010 um 13:36 Uhr

Die neuen Alphamädchen?

Der neue Job von vielen meiner Kommilitoninnen, scheint die Prostitution zu sein. Jedenfalls kann man dies glauben, wenn man derzeit in einen Buchladen geht und sich die Bücher unter der Rubrik Belletristik anschaut. Dort stehen in letzter Zeit immer mehr Bücher in den Regalen, wo Studentinnen über ihren Job als “Teilzeithure” schreiben, der Bafög und Mamas Überweisungen alt auslassen soll, wie der Unispiegel in seiner neusten Ausgabe berichtete. Das Feuilleton jubelt diese Art von Literatur, wie schon der Ekelroman von Charlotte Roche als eine neue Art des Feminismus hoch, übersieht jedoch, dass diese Geschichten alles andere als feministisch oder emanzipatorisch sind noch das sie mit einem Tabu brechen. Aber beginnen wir am Anfang:

Angefangen in Frankreich

Der erste Roman dieser Rubrik erschien im Frühjahr 2008, wo eine französische Studentin in ihre autobiographischen Roman “Laura D. – Mein teures Studium: Studentin, 19 Jahre Nebenjob: Prostituierte” über Studentenarmut und die Verlockung des schnellen Geldes schrieb. In ihrem Roman schreibt sie, wie sie nach der Immatrikulation an einer Pariser Universität immer größere Geldprobleme bekommen hat und sich irgendwann auf eine Anzeige im Internet meldet, wo ein “junggebliebener Fünfzigjähriger" nach "gelegentlicher Masseuse, gerne Studentin" sucht. Sie schmeißt für den Stundenlohn von 250€ ihren Job in einem Call-Center und fängt an ihren Körper aber auch ihre Seele zu verkaufen. Laura D. schafft es in diesem Roman die gesellschaftspolitische Relevanz von Studentenarmut zu thematisieren und die Scheußlichkeit von Prostitution und deren Auswirkungen auf Körper und Seele zu beschreiben und eine Diskussion über rund 40 000 französische Studentinnen zu entfachen, die Frankreich als Prostituierte arbeiten

Kopien auf dem deutschen Markt

Was erfolgreich ist, dass kann auch kopiert werden, dachten sich die deutschen Verlage und werfen nun massenweise an “Studentin-und-Prostituierte”-Romane auf den Buchmarkt. Ob “Fucking Berlin” von Sonia Rossi oder “33 Männer in 33 Nächten”  von Tina Schneider kopieren alle mehr oder weniger aber vor allem deutlich schlechter, dröger und unkritischer die Geschichte von “Laura D.”. Die Kritik an den Gesellschaftsverhältnissen,  scheint beim Import nach Deutschland irgendwo verloren gegangen zu sein, genau wie Spannung und schriftstellerische Qualität. So schreibt die 20 jährige Sonia Rossi, dass ihr dieser Nebenjob “viel Spaß” gemacht habe und sie “so eine Arbeitsstelle […] nie wieder finden werde”. Gleichzeitig ist die Geschichte einfach nur langweilig, wirkt mehr oder weniger endlos zu sein und scheint eher Menschen anzusprechen, die einen zwei-zeiligen Satz nicht mehr verstehen würden.

Und was hat das mit Feminismus zu tun?

Das frage ich mich auch. Diese Bücher würden wahrscheinlich als billige Schmuddelpornos über die Ladentheke gehen, wenn sie nicht von Studentinnen geschrieben worden wären. Die Mischung aus Prostitution und Intelligenz, aus Studentin und Sex scheint das schmuddelige abzustreifen und etwas Verruchtes zu erzeugen. Die Vorlage von Charlotte Roche, die ihr Buch “Feuchtgebiete” selbst als feministisch promotete, schien für das nationale Feuilleton zu erfolgreich gewesen zu sein, als das man nun diesen Unimädchenreport ignorieren könnte. Jedoch sind diese Bücher alles andere als feministisch! Sie reproduzieren erfolgreich Geschlechterstereotypen und propagieren mehr oder weniger die Unterwerfung unter den Mann für ein paar Euro. Gerade die deutschen Romane sind nicht einmal gesellschaftskritisch, sondern könnten gut und gerne in die Rubrik “Sex Sells” eingeordnet werden. Prostitution ist meistens nicht freiwillig und gerade als Studentin müsste man so viel Stolz haben, sich nicht als Ware anbieten zu müssen. Diese Bücher unterstützen die geheimen Phantasien von pubertierenden Schuljungen oder die der alternden Männer, von einer Studentin, die sich freiwillig und mit Spaß an der Sache sich ihnen hingibt und diese jeden Tag wieder von neuem konsumieren können und dabei nebenher ein ruhiges Familienleben organisieren. Ich persönlich würde sogar soweit gehen, dass diese Bücher, genau wie die Tat über die sie berichten, reaktionär und antifeministisch sind. Redakteure, die in Feuilletons diese Bücher als neue Frauenbewegung abfeiern, haben von Feminismus und Gesellschaftskritik wenig verstanden und sind genauso im neoliberalen Mainstream verhaftet wie die Autorinnen selbst.







von Felix am 13 März 2010 um 18:45 Uhr

Bleib passiv?

K1024_IMG_7193 Heute war der erste Tag der Linken Medienakademie, die auf dem Campus der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin stattfand. Nach einem rund 7 stündigen Workshop zu Adobe InDesign, wo ich wohl so alle Grundlagen des Layoutprogrammes kennengelernt habe, bin ich zu der Diskussion “Meine Strasse! Mein Blog!” gegangen, die unter der Fragestellung “Wie lassen sich Online-Aktivismus und Straßenprotest miteinander verknüpfen?” organisiert wurde. Teilnehmer waren unter anderen der ehemalige Pressesprecher von Greenpeace  Jan Haase sowie Klaus Lippsteiger, der Vertreter von Attac Berlin und des Berliner Wassertisch war. Moderiert wurde die Diskussion von dem Bleib-passiv.de- Redaktionsteam.

Jan Hasse sprach über die Verknüpfung von Online- und Offlineaktivismus am Beispiele der Greenwaschingaktion von Vattenfall. Nach dieser Aktion hat Greenpeace die Onlineplattform Greenaction.de online gestellt um Lösungen für komplexe Probleme, wie der Klimawandel, gemeinsam zu finden und eine medienunabhängige Gegenöffentlichkeit dadurch aufzubauen. Ziel der Plattform soll eine Vernetzung von Aktivisten und dadurch eine gleichzeitige Aktivierung anderer Menschen zu schaffen.  Auf dieser Plattform ist keine Werbung erlaubt und auch die Aktivitäten von Parteien und Unternehmen verboten. Die erste große Aktion von Greenaction war eine Twitterwall vor dem Brandenburger Tor´, als zur gleichen Zeit der Weltklimagipfel der UN in Kopenhagen stattfand. Klaus Lippsteiger sprach über die Kampagne von attac gegen Privatisierung und das Konzept der PPP.

In der anschließenden Diskussion mit dem Publikum wurde klar, dass Onlineprotest den direkten Offlineprotest nicht ersetzten kann. Es ist sehr dienlich als Instrument des politischen Protests. Als Beispiele wurde die Blockierung der Neonazidemonstration in Dresden und die von attac aufgelegte “ZEIT mit guten Nachrichten” genannt. Es wurde damals massiv durch das Internet nach Dresden mobilisiert, jedoch wären die Neonazis niemals durch eine Onlinepetition blockiert worden. Jedoch gab Jan Hasse zu bedenken, dass die konzentrierte Aktionen vor allem in Berlin stattfinden und das man als Großstädter auch bedenken soll, dass es nicht überall Großdemonstrationen gibt und das man mit dem Internet neue Protestwege gehen kann. Gerade durch Twitterwalls und Blogs kann Protest "vom Sofa ausgehen”. Internet. Das Problem des Internets sei jedoch, so ein Publikumsteilnehmer sei, das es eine massive Quantität bietet, worunter auch die Qualität der Informationen leidet.

Zum Ende der Diskussion kam die Frage auf, in wie fern wirklicher Protest aussieht und ob nicht der Onlineprotest nur eine “postmoderne spätrömische Dekadenz” ist von Leuten, die sich in “diesem System eingerichtet” hat. Als Gegenargument wurde die Aktion gegen die Lufthansa vorgetragen. Letztendlich kam man auf das Ergebnis, dass das Internet als neue Arena innerhalb der Zivilgesellschaft aufgefasst werden kann indem organische Intellektuellen um Hegemonie ringen. Damit würde die Möglichkeit eröffnet Medienkonzentration zu brechen und selbst die Themen und Inhalte zu bestimmen.







von Felix am 11 März 2010 um 19:36 Uhr

Ein Kommentar zur Oskars Verleihung

Und schon wieder hat ein deutscher Schauspieler einen Oscar abgeräumt. Aber diesmal war es kein Film über die Stasi wie letztes Jahr sondern wieder einer über Nazi. Da hat wohl Johannes Schlüter seine Finger im Spiel:







von Felix am 9 März 2010 um 23:54 Uhr

Gedanken zum 99.Weltfrauentag

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Quelle: Jay Morisson by Flickr

Heute gingen zum 99. Mal weltweit wieder Millionen Frauen auf die Straße um gegen ihre tägliche Diskriminierung und Unterdrückung zu demonstrieren. Heute vor 99. Jahren gingen zum ersten Mal Frauen auf die Straße um ihre Rechte an einem guten Leben einzufordern. Am 27.August 1910 hatte die Kommunistin Clara Zetkin auf der zweiten sozialistischen Weltfrauenkonferenz in Kopenhagen einen Frauenkampftag vorgeschlagen, dem am 19.März mehrere tausend Frauen folgten. Als 1917 die russische Oktoberrevolution stattfand, schlug die bulgarische Delegation 1921 auf der zweiten kommunistischen Weltfrauenkonferenz den 8.März als Internationalen Frauentag vor. Das Datum rührt aus der Februarrevolution her, wo am 8.März 1917 Arbeiter- und Soldatenfrauen des Armenviertels Wyborgs streikten. Dadurch sollte auch der revolutionäre Charakter dieses Tages hervorgehoben werden.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Internationale Weltfrauentag im Osten Deutschlands schon 1946 von den Sowjets eingeführt. In der BRD erlangte dieser Tag erst mit dem erneuten feministischen Engagement der zweiten Frauenbewegung Anfang der 70er Jahre wieder an Bedeutung. Im Jahre 1977 wurde er von den Vereinten Nationen anerkannt und das Datum 8.März zum Internationalen Weltfrauentag erklärt. In einigen Ländern ist der Weltfrauentag ein Feiertag, so unter anderem in Russland, Kuba, Vietnam und Burkina Faso.

Noch heute leiden weltweit Millionen Frauen an Unterdrückung, Gewalt und Diskriminierung. Jede siebte Frau wird in Deutschland Opfer sexueller Gewalt.  Zwei Drittel aller Mütter in Deutschland, die in Kind unter drei Jahren betreuen, gehen nicht arbeiten. 75% der Putzarbeit in Deutschland wird von Frauen erledigt und zwei Drittel aller Jugendlichen, die bei gleichen bis besseren Schulabschlüssen keinen Ausbildungsplatz bekommen sind Frauen. Im Durchschnitt verdienen Frauen, bei gleicher Arbeit, rund 23% weniger als ihre männlichen Kollegen.

Dies zeigt, dass wir noch weit von einer wirklichen Gleichberechtigung der Geschlechter entfernt sind. Doch die Frauenbewegung in Deutschland ist tot und wenn sie noch atmet, so hat sie sich an die Universitäten zurückgezogen, wie hier in Marburg. Die selbsternannte dritte Frauenbewegung der “neuen F-Klasse” und der Alphamädchen ist ein Teil des neoliberalen Mainstreams, die als karrieristische Frauen auch einen Teil des Kuchens abhaben wollen. Anstatt für eine wirkliche Gleichberechtigung zu kämpfen, reproduzieren sie die herrschenden Verhältnisse und reflektieren den Zusammenhang zwischen Kapitalismus und dem Patriachat nicht. Sie sind so poppig und liberal, dass sie in die egozentrische Selbstbeweihräucherung des  neoliberalen Mainstream aus Focus, Stern und ZEIT super hineinpassen und erinnern damit an die bürgerliche Frauenbewegung, die auch nur das Wahlrecht für die reichen Frauen forderten.

Ob es wieder eine wirkliche dritte Frauenbewegung in Deutschland geben und wie sie aussehen wird, ist bisher spekulativ. Ich persönlich sehe derzeit keinerlei Zuckungen der Frauenbewegung außerhalb der Universität. Totgeprügelt durch Gender Mainstream, EMMA und Alice Schwarzer, gilt Feminismus heute als Schmuddelkind und findet außerhalb der Universitäten kaum noch Anhänger_Innen.  In wie fern dies eine Ausgangslage für eine neue, radikale Frauenbewegung sein kann, mag ich doch sehr bezweifeln. Was meint ihr? Brauchen wir eine neue Frauenbewegung?







von Felix am 8 März 2010 um 23:58 Uhr

Gefesselt wie ein Tier

Der Film “Reise ohne Rückkehr – Endstation Frankfurter Flughafen" von Güclü Yama zeigt das Schicksal des Deutsch-Sudanesen Aamir Ageeb, der durch die Hand von BGS-Polizisten am 28.5.1999 starb. Er wurde während seiner Abschiebung im Lufthansaflug LH 588  von Frankfurt am Main über Kairo nach Khartum (Sudan) erstickt. Schwer gefesselt und mit einem Motorradhelm auf dem Kopf wurde Aamir Ageeb in das Flugzeug nach Khartum gezerrt und dort während des Fluges so stark und  lang mit dem Kopf nach unten gedrückt, bis er starb. Er wollte sein Recht auf grenzenlose Bewegungsfreiheit leben und wurde vom deutschen Staat wie ein Schwerverbrecher behandelt. Der Fall Aamir Ageeb ist jedoch kein Einzelfall. Immer wieder werden Menschen aus Deutschland abgeschoben und dabei misshandelt und getötet.  Aamir Ageeb ist einer von denen, die sich gegen ihre Abschiebung gewehrt haben. Die Polizisten haben für den Mord an Aamir Ageeb nur Bewährungsstrafen bekommen und laufen heute freiherum.

Der Film ist ein beeindruckendes Dokument gegen die menschenverachtende Abschiebungspolitik, die man jedem reflektierten Menschen nur ans Herz legen möchte. Denn das was mit Aamir Ageeb passiert ist, passiert jeden Tag irgendwo in Deutschland. Menschen werden abgeschoben, obwohl sie nur einen Platz suchen um ihr Glück zu finden. Da sie jedoch keinen europäischen Pass haben und irgendwer sagt, dass sie keine “Deutschen” sind, werden sie wie Schwerverbrecher behandelt. Diese Praxis, die jeden Tag in Deutschland vollzogen wird, ist für eine Zivilisation undwürdig! Denn kein Mensch ist illegal!

——————————-
Mehr Infos:

Dokumentationsseite über Aamir Ageeb

Die Seite zum Film

Ein wunderbarer Leserbrief

PS: Vielen Dank an den Redblog, denn der hatte den Filmtipp zuerst!







von Felix am 8 März 2010 um 3:36 Uhr

Die Möglichkeit Fußnoten zu setzten

Gerade hier in der Universitätsstadt Marburg sind sie äußerst beliebt und es werden hier täglich hunderte von ihnen produziert: Fußnoten. Auch ich habe in meinem letzten Artikel[1. Gemeint ist hier der Artikel über die CeBit 2010] die Möglichkeit vermisst Fußnoten zusetzten. Fußnoten sind eine interessante Möglichkeit Zusatzwissen in einen Artikel zu schummeln, das dort eigentlich gar nicht reingehört, jedoch nach der Meinung des Autors irgendwie wichtig ist.

Und so habe ich mich auf die Suche begeben und das tolle Plugin FD Footnotes gefunden. Dies erleichtert das einfügen von sauberen Fußnoten in den Wordpress Blog und macht es mir nun deutlich einfacher auch wissenschaftliche Texte auf diesen Blog zu veröffentlichen. Dies macht es auch deutlich einfacher, bestimmte Behauptungen mit Quellen zu belegen und auf weiterführende Links hinzuweisen.







von admin am 8 März 2010 um 3:00 Uhr

Weisheit zum Wochenbeginn |18|

 

Je mehr ich die Lebensweise der Führung und Elite der Gesellschaft verstand, umso mehr begriff ich das Wesen der Guillotine.

                                                                                             George Bernard Shaw







von Felix am 7 März 2010 um 2:37 Uhr

Linke Medienakademie

Im Monat März ist eine Menge los. Neben der Abgabe meiner Hausarbeiten, der  Landesparteitag der LINKEN in Brandenburg, dem Bundeskongress der Linksjugend[‘solid] in Frankfurt am Main steht auch die 7.Linke Medienakademie in Berlin an. Sie wird vom 11. bis 14.März auf dem Campus der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin stattfinden und ist eine Akademie von Linken Medienmacher_Innen für Linke Medienmacher_Innen, deren Ziel eine stärkere Intervenierung in die Arena der Zivilgesellschaft zu erreichen.  In mehreren Workshops, Diskussionen und Veranstaltungen wird versucht die Besucher fit für den täglichen Kampf um Hegemonie innerhalb des zivilgesellschaftlichen Diskussionsprozess zu machen.

Ob Web 2.0 mit Wordpress, Typo 3 und Facebook oder klassische Layout-Workshops mit InDesign CS4. Auf der LiMa 2010 werden Veranstaltungen für jeden Bereich der Medien angeboten, indem Linke um Hegemonie ringen. Um diese in ihrem Kampf gegen den bürgerlichen Mainstream zu unterstützen ist diese Akademie da.

Auch ich, als linker Medienmacher aus Marburg, werde in Berlin sein, an der Akademie teilnehmen und von dort auch berichten. Per Tweets und Blogeinträge werde ich versuchen den Blog stets aktuell, im Zeichen der LiMa angepasst zu halten. Für alle deren Interesse jetzt geweckt worden ist, finden hier das komplette Programm und hier die Anmeldung.

Also wir sehen uns auf der Medienakademie für linke Medienmacherinnen und Medienmacher!







von Felix am 5 März 2010 um 1:59 Uhr
Über…
Willkommen auf dem Lahnblog. Hier schreibt ein, aus Berlin stammender Marburger Student der Politikwissenschaften über alles was ihn interessiert. Vorzugsweise wird hier kritisch über nationale und internationale Politik geschrieben, aber auch gesellschaftliche Themen und Debatten sowie Bücher und Musik sollen hier nicht ausgespart werden. Der Lahnblog, wie der Name schon sagt, stammt direkt von dem schönen kleinen Fluss "Lahn", der durch die wunderschöne Studentenstadt Marburg fließt. Er ist ein offener und progressiver Blog für Marburg und die Welt!
Gedanken
  • admin Ich glaube ich hab mich verliebt! Krass, oder? [lahnblog].
    15h ago via Twitter
Flickr
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Gespräch
  • Jan: Ich glaube kaum, dass es, wenn es so weitergeht wie momentan, eine neue Frauenbewegung geben wird. Vielleicht...
  • Lille: traurig, aber (fast) wahr! … zum zusammenhang zwischen Kapitalismus und Patriarchat empfehle ich:...
  • Felix: Mhm Mist, dann muss ich mir das Plugin nochmal angucken :-)
  • Felix: Ja, ich glaube da hast du die richtige Frage gestellt: Wer macht’s? Mhm ich bin mir derzeit sehr uneinig...
  • Jan: Die braucht es. Guter Artikel, sehr informativ. Und es lässt sich, gerade in Anbetracht des als Feminismus...
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Unfairen Einkauf stoppen
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