21.Juni 2013

Citavi? Argh!

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So, jetzt ist sie gedruckt die Bachelorarbeit. Alles fertig formatiert, fertig geschrieben, fertig an die Seiten angepasst. Worüber ich aber eigentlich schreiben möchte ist das Zitierprogramm Citavi, was mir auf der Schlussgerade nicht nur nochmal viel Arbeit gemacht, sondern mich auch ein wenig zum Verzweifeln brachte.

Erst einmal ist es ja eine ziemlich gute Idee, dass Literaturverzeichnis bei einer größeren Arbeit auszulagern. Wenn man verschiedene Teile hat, an denen man arbeitet und bei denen man selbst am Ende nicht genau weiß, was gekürzt werden muss und was nicht ist ein solches Programm wirklich Gold wert. Außerdem besitzt Citavi noch ganz viele andere tolle Funktionen, wie etwa direkt aus Amazon Bücherdaten zu beziehen oder Texte, welche man als PDF-Datei besitzt zu archivieren. Es ist eigentlich ein Traum für jeden Geisteswissenschaftler zur Ordnung, Sortierung und Archivierung seiner (benutzten) Literatur. Ein Allrounder in der Literaturverwaltung sozusagen.

Es lief auch alles super, bis zu dem Zeitpunkt, als ich mein Literaturverzeichnis erstellt habe. Wahrscheinlich liegt es auch daran, dass ich vorher nicht allzu viel Zeit hatte, mich in dieses Programm einzuarbeiten, jedoch spuckte mir Citavi ein sehr komisch formatiertes Literaturverzeichnis raus. Ok, so kann es nicht bleiben, dachte ich mir und begann im Internet zu recherchieren. Ich fand auch relativ rasch die Lösung für mein Problem und musste zur Kenntnis nehmen, dass das Literaturverzeichnis, welches ich mir vorstellte, ich mir auch nur selbst zusammenbauen musste. Dazu muss gesagt werden, dass der Service vom Citavi-Team wirklich großartig ist und auch die Möglichkeit, eine eigene Formatierung für das Literaturverzeichnis zu erstellen auch ein wirklich gutes Gadget ist.

Nun fingen jedoch meine Probleme mit Citavi an. Zum einen verarbeitete der WYSIWYG-Editor von Citavi meine Formatierungsvorschläge sehr Fehlerhaft. So waren für ihn die Variablen “Heftnummer” und “Bandnummer” dasselbe, so dass ich in einer Monographie auf einmal “Heftnummer” drinstehen hatte. Das war ärgerlich und raubte Nerven, zumal ich es erst relativ spät checkte, dass für Citavi beides eine Variable war. Nun gut, damit musste ich dann leben. Aber dann bemerkte ich, dass auch andere Variablen gleich waren und ich beschloss am Ende, das Literaturverzeichnis noch stark zu überarbeiten, so dass ich “Heft” aus Monographie rauskürzte, Punkte die sich verschoben, wieder richtig ausrichtete usw. usf..
Nun ja, als ich dann gestern vor dem Literaturverzeichnis saß und es formatieren wollte, fiel mir auf, dass nicht diese Bugs waren, die ich schon kannte. Nein, Nein. Zum allen Überfluss war nun auch dazu gekommen, dass Citavi den VSA-Verlag mal als VSA angab, aber auch als VSA-Verl., VSA-VERL. oder gar als VSAVERLG. Gleichzeitig war bei vielen Publikationen der Vorname vor dem Nachnamen, was dann mein ganzes Literaturverzeichnis durcheinanderbrachte.

Es war zum aus der Haut fahren und ich musste am Ende ganze 3 Stunden über meinem Literaturverzeichnis hocken, Kommas entfernen, Punkte umstellen, Orte verschieben und Namen verändern. Alles also nicht unbedingt spaßig und sehr ärgerlich. Nun Ja, jetzt isse fertig und ich erleichtert… trotz Citavi.

24.Mai 2012

Studium? Schule!

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Gestern bin ich aus einem Seminar geflohen, weil ich es nicht länger ertragen habe. Es war in einem Seminar zur Friedens-und Konfliktforschung und wir waren in Gruppen eingeteilt und sollten einen Text diskutieren und dazu Fragen beantworten. Die Fragen waren aber vor allem als Orientierungshilfen zur Diskussion des Textes gedacht und waren weniger “Aufgaben”, die man in den 20 Minuten beantworten musste. Meine Gruppe sah dies jedoch anders und wollte so schnell und effizient wie möglich die Aufgaben lösen und sich bloß nicht mit Diskussionen aufhalten. Abgesehen davon, dass bei den vielen Kommiliton_Innen in meiner Gruppe, aufgrund ihrer niedrigen Semesterzahl (2 und 4) das spezielle Wissen fehlte, waren sie auch nicht willig sich auf eine Diskussion einzulassen.

Ich kam mir vor wie früher in der Schule, als wir von unserem Lehrer einen Text bekommen hatten und diejenigen, die ihn am schnellsten durchgearbeitete hatten, wurden damit belohnt, dass sie 10 Minuten Pause hatten. Jeder Versuch von mir, wurde mit einem “Das diskutieren wir später, jetzt machen wir erst einmal die Aufgaben” abgewürgt und die anderen Kommentare der Kommilition_Innen waren Aussprüche ihrer eigenen subjektiven Erfahrungen. Allen in allem ist der kritische Geist, der zu meinem Ersti-Zeiten noch in kleinen Doisen in Seminaren und Vorlesungen vorhanden war (und hier auch vor allem von den Studis eingefordert wurde) wohl verfolgen. Der ideologische Staatsapparat (vgl. Althusser u. Poulantzas) hat hier gute Arbeit geleistet und den Schüler_innen einen Arbeitsethos mitgegeben.

Aber man kann es ihnen auch eigentlich nicht verübeln. Die meisten kommen direkt von der Schule an die Universität, oft schon nach der 12.Klasse mit gerade einmal 18 Jahren. Sie wurden 12 Jahre in der Schule zugerichtet und ihnen wurde beigebracht wie sie zu denken und zu arbeiten haben. Die Leute aus meiner Arbeitsgruppe gestern waren auch erst aus dem zweiten Semester (hat mir Spiegel Online geflüstert) und haben nach dem Abi sofort mit der Uni begonnen. Und wir alle wissen, dass Denken und Verstehen mehr ist, als Wissen aufnehmen. Verstehen braucht Zeit und die haben die meisten jungen Leute heute nicht mehr bzw. die nehmen sie sich selbst nicht mehr.

Auf jedenfall bin und war ich ernüchtert und muss schauen, ob ich in Marburg überhaupt noch einmal ein Seminar besuchen möchte… oder ob ich nicht lieber in der Zeit ein Buch lese.

13.Mai 2012

Ach Marburg…

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Die Uni hat wieder angefangen in Marburg und die Stadt ist endlich wieder voller Menschen, die von einem Seminar ins andere hetzen, sich in der Mensa niederlassen oder vollgepackt mit Büchern die Universitätsbibliothek verlassen. Marburg ist also endlich kein hessisches Dorf mehr, sondern eine lebendige Studentenstadt, deren Herzschrittmacher in den Semesterferien außer Betrieb zu sein schien.

Auch ich bin wieder hier und sitze in der Universitätsbibliothek und schreibe ein paar Zeilen für meine Gramsci-Hausarbeit für die Friedens- und Konfliktforschung. Irgendwie habe ich Marburg doch vermisst. Auch wenn ich es mir nicht eingestehen möchte, so habe ich diese Stadt in meinem Erasmussemester vermisst. Diese Idylle, diesen studentischen aber doch familiären Charme, die mittelalterliche Prägung der Oberstadt und dieses Bier, das mir am Anfang meines Studiums so gut geschmeckt hat, wie Haferschleim. Ich mag diese Stadt noch immer nicht so wirklich leiden aber doch habe ich meinen Frieden mit ihr gemacht.

Diese Stadt ist halt einfach nun mal eine Stadt, in der man eine bestimmte Zeit in seinem Leben studiert und sich auch nur aus diesem Grund dort aufhält. Dann geht man wieder und man wird Marburg immer in seiner Erinnerung als die Stadt behalten, in der man wohl so frei wie nirgendwo anders gewesen ist. Denn wann wird man wohl nochmal morgens um 5 bei Günther im Bolschoi sitzen und schlechtes Kellerbier trinken, nach dem man durchgeschwitzt aus dem Trauma gestolpert ist? Wann wird nochmal Nächte lang im Havanna8 sitzen und über die Welt und das Leben philosophieren und das alles ohne wirkliche Konsequenzen durchstehen.

Marburg, dass ist keine Stadt zum alt werden, auch wenn die ganzen Touristen und neuerdings auch die ganzen hippen Städteplaner das denken. Diese Stadt lebt davon, dass sie ewig jung bleibt, dass trotz ihrer Lage in der hessischen Provinz, am Puls der Zeit bleibt, allein durch die vielen tausenden Studierenden aus aller Welt. Ohne die Studierenden ist Marburg halt ein kleines hessisches Dorf, wie man es in den Semesterferien beobachten kann.

26.März 2012

Wissenschaftler gegen den Fiskalpakt

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Die Zeitung analyse und kritik ( die ich übrigens sehr empfehlen kann) zitiert in ihrem Artikel “Bloccupy Frankfurt” Nelli Kamouri, einer griechischen Aktivistin gegen die Sparpläne der Europäischen Union mit den Worten: “Egal was wir tun oder sagen, die griechische Polizei nebelt uns ununterbrochen mit Chemikalien zu”. An dieser Situation hat sich seit einem Jahr, als dieses Zitat entstand, nicht viel verändert. Genauso wie die autoritäre Sparpolitik der EU und des IWFs. Griechenland wird kaputt gespart und jeglicher Widerstand wird mit Polizeiknüppeln unterdrückt.

Umso mehr ist internationale Solidarität mit dem Widerstand in Griechenland sowie eigene Aktionen gegen die irrsinnigen Sparpläne wichtig. Dies haben sich auch die Aktivist_innen gedacht, die nun am 31.März zu einem “europäischen Aktionstag” aufrufen, sowie am 17.-bis 19. Mai zu Blockade der Europäischen Zentralbank aufgerufen haben. Eingerahmt werden diese Widerstandsaktivitäten von einem Aufruf von mehr als 100 Wissenschaftler_Innen, die sich in der Assoziation kritischer Wissenschaftler_Innen zusammengefunden haben. Unter den Unterzeichner_Innen sind auch mehrere Marburger Professoren. Unter anderem haben die Politikwissenschaftler John Kannankulam, Franz Segbers sowie Frank Deppe den Aufruf “Demokratie statt Fiskalpakt” unterschrieben. Diesen Aufruf möchte ich hier dokumentieren:

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18.Dezember 2010

Politisches Denken

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Auch wenn ich ungern Werbung für Bücher mache, so möchte ich euch doch die Reihe “Politisches Denken” von dem Marburger Politikwissenschaftler und Genossen Frank

Das neue Buch von Frank Deppe

Deppe ans Herz legen. Auf insgesamt mehr als 2100 Seiten skizziert Frank Deppe die Entwicklung des politischen Denkens. In insgesamt 5 Büchern und 4 Bänden zeigt er verschiedene Theorien und politische Denkrichtungen auf und geht von Max Weber über Antonio Gramsci und Che Guevarra bis Antonio Negri, Slavoj Zizek und Niclas Luhmann. Die Reihe des “Politischen Denkens”, dessen letzter Band “Politisches Denken im Übergang ins 21.Jahrhundert” jetzt im Dezember 2010 erschien, gehört in jedes Bücherregal eines Politikwissenschaftlers und kann vom Lexikon bis zur Gute Nacht Lektüre benutzt werden.

25.Mai 2010

Koch endlich im Ruhestand

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Gerade ist DIE Eilmeldung über die Ticker gegangen. Der hessische Ministerpräsident Roland Koch tritt von allen seinen Ämter zurück und lässt nach Informationen von SPIEGEL ONLINE seinen Innenminister Volker Bouffier an die Spitze des hessischen Staates. Über die Gründe seines Rücktritts wird wohl noch spekuliert, jedoch habe er wohl einen lukrativen Job in der Wirtschaft in Aussicht. Die Frage ist, was bleibt von Roland Koch, der seit 1999 das Bundesland regierte, in dem ich nun studiere?

Er war und ist ein Hardliner, der selbst in der CDU am rechten Rand angesiedelt ist. Koch war sich nicht zu schade, um immer wieder auf der rechtspopulistische Schiene zu fahren, gegen Migrant_Innen, Homosexuelle und Linke zu hetzten. Allein durch solche Aktionen, konnte er immer wieder in die hessische Staatskanzlei in Wiesbaden einziehen. Erinnert sei hier an die “Unterschriftenkampange gegen die doppelte Staatsbürgerschaft”, in dem er rassistische Vorurteilte benutzte. Auch im Wahlkampf 2008 forderte er höhere Strafen für jugendliche Gewalttäter, mehr Jugendknäste und eine Verschärfung des Abschieberechts und betrieb eine erfolglose “Rote-Socken”-Kampagne. Genannt werden muss natürlich auch seine Verwicklung in die CDU-Spendenaffäre, wo Koch eine Rückdatierung eines Kredites verschwieg, gleichzeitig aber die “brutal möglichste Aufklärung” forderte.

Und auch seine Erfolge als Ministerpräsident sind nicht wirklich welche, die man vorzeigen könnte. So führte Koch die Studiengebühren ein, die nur dank einer Rot-Rot-Grünen Mehrheit wieder abgeschafft werden konnten. Auch gibt es in Hessen jetzt das Turbo-Abitur in 12 Jahren sowie ein Kopftuchverbot. Die Unikliniken Marburg und Gießen wurden privatisiert und auch private Jugendgefängnisse gibt es nun in Hessen. Auch die derzeitigen Kürzungen im Bildungsbereich, von 60 Millionen Euro sollen genannt werden, da sie zu massiven Einschränkungen in der Lehre und im Forschungsbereich der Universitäten führen.

Allem in Allen muss man sagen, dass mit Roland Koch ein Mensch aus der Politik abtritt, dem man keine Träne nachzuweinen braucht. Eigentlich müsste man sich freuen, dass dieser rechte Hardliner in allen Bereichen abtritt, jedoch muss man sich doch gleichzeitig vor dem neuen Hardliner Bouffier fürchten.

7.Februar 2010

Protest gegen die Friedrich-Naumann-Stiftung in Marburg!

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“El Pueblo unido, jamás será vencido” riefen die rund 50 Demonstranten, die am letzten Sonnabend versuchten das „Welcome-Hotel“ in Marburg zu stürmen um damit gegen die Honduras Politik der FDP und der Friedrich-Naumann-Stiftung zu protestieren. Diese tagten drinnen zu dem Thema: „Politikberatung in der Entwicklungszusammenarbeit am Beispiel lateinamerikanischer Länder“. Nach mehreren Stürmungsversuchen, die aufgrund des Polizeiaufgebots scheiterten, wurde vor dem Hotel eine Kundgebung durchgeführt. Verschiedene antiimperialistische Gruppen, Honduras-7 u.a. die Gruppe d.i.s.s.i.d.e.n.t., die der Interventionistischen Linken angehört, hatten zu diesem Protest aufgerufen. Hintergrund war der Militärputsch in dem lateinamerikanischen Land Honduras, den die Friedrich-Naumann-Stiftung rechtfertigte und als „Sieg der Demokratie“ feierte. Desweiteren arbeitete die Friedrich-Naumann-Stiftung engen mit führenden Unterstützern des Putsches zusammen. Zur jungen Welt sagte der Vorsitzende des Stiftungsrates der FDP-nahen Karl-Hermann-Flach-Stiftung, Gerold Dieke, dass der Staatsstreich in Honduras, ein „demokratischer Akt war, um einen Verfassungsbrecher abzusetzen“.

Der demokratisch gewählte Präsident Honduras, Manuel Zelaya wurde im Morgen des 28.Juni 2009 von Soldaten aus dem Schlaf gerissen und am selben Tag noch nach Costa Rica verschleppt. Nach massiver Repression gegen die demokratische Bewegung in Honduras, gab es am 29.November 2009 Neuwahlen, in der Porfirio Lobo als Sieger hervorging. Dieser wird jedoch nur von den Ländern Panama, Guatemala, Taiwan sowie der Dominikanischen Republik anerkannt.

Mehr Bilder auf Flickr

27.November 2009

Nur damit das klar ist!

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buschi5 

Mitglieder von Studentenverbindungen und Burschenschaften sind auf meinem Blog nicht erwünscht!

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Mehr Infos:

http://www.gew-huf-kassel.de/docs/Allgemeines/Burschenschaften/ASTA_Uni_M%FCnchen_Verbindungen_Reader.pdf

http://www.apabiz.de/bildung/RefKat/BurschenschaftenStudentenverbindungen.pdf

http://www.antifa-kok.de/download/burschireader.pdf

http://jpberlin.de/antifa-pankow/antifa-tu/text/burschi_reader_antifa_tu.pdf

4.November 2009

#unibrennt

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Der Bildungsstreik greift nach Deutschland über. Nachdem die Uni Wien sowie andere Unis in Österreich seit 3 Wochen in der Hand der Studierenden sind werden nun auch in Deutschland Universitäten besetzt. Den Anfang hat Heidelberg gestern Abend nach einer Vollversammlung gemacht. Heute sind weitere Unis, unter anderem Münster und Potsdam dazugekommen.

Der Aufruf unter dem Motto “Der Herbst wird heiß” scheint sich zu bewahrheiten und somit scheint ein “Bildungsstreik Reloaded” in sehr naher Zukunft wohl vorprogrammiert! Im Rahmen der “Global Week of Action”, die vom 9.- bis 18. November ansteht, wird wahrscheinlich mehr als nur die normalen Demos durchgeführt werden. Die Unibesetzungen scheinen erst der Anfang für eine weltweite Studierendenbewegung zu sein.

Wenn man sich die Ergebnisse des letzten Bildungsstreik anschaut, so scheint auch nicht wirklich viel erreicht worden zu sein. Bei uns in Marburg wurden “Anwesenheitslisten” abgeschafft aber eine wirkliche Intervention in den Bolognaprozess ist misslungen. Immer noch ist der Bachelor viel zu verschult und auf “Ausbildung” statt auf “Bildung” fixiert. Immernoch gibt es Zugangsbeschränkungen für Masterstudiengänge und immernoch sind die Universitäten chronisch unterfinanziert.

Deswegen ist es auch nicht verwunderlich das der Bildungsstreik in eine neue Runde geht und nun zu radikaleren Mitteln wie Besetzungen zurückgreift. “Education is not for Sale” steht auf ihren Flyern und wie es aussieht werden die Studierenden ihren Elfenbeinturm gegen die Privatwirtschaft und gegen Angriffen aus dem Bildungsministerium verteidigen!

Die Frage nach den ganzen Besetzungen heute ist nur, wo bleiben die beiden Hauptakteure des letzten Bildungsstreiks? Weder in Berlin noch in Marburg hat sich gestern bzw. heute etwas getan und so wirklich etwas geplant scheint auch nicht zu sein. Beide Akteure mobilisieren zwar für die “Global Week of Action” doch eine wirkliche Aktion scheint nicht geplant. Falls es von Marburg etwas Aktuelles gibt, werde ich darüber schreiben!