Ich habs getan!

So, nun habe ich es getan, ich bin umgestiegen. Ich habe mich nach langer Zeit von ihr verabschiedet. Ich habe zu ihr gesagt: “So geht es nicht weiter! Ich mache Schluss, ich gehe!”. So sitze ich nun hier und schreibe meinen ersten Text auf meinem frischen Ubuntu Betriebssystem und bin immer begeisterter, je länger ich es nutze.

Ich habe das neue Ubuntu 10.4 auf mein kleines Samsung-Netbook installiert, da das Hochfahren eine gefühlte halbe Stunde gedauert hat, mein Windows XP immer mehr anfing zu streiken und ich allgemein immer unzufriedener wurde. Mal ging der Grafikkartentreiber nicht mehr, dann streikte der Explorer und zu guter Letzt wollte sich Windows nicht mehr in mein Uninetz einloggen. Da ich die WM-Spiele während meinen Vorlesungen jedoch über einen Livestream auf Rechner schaue, war dies nun der große Grund den Umstieg zu wagen, den ich schon ewig plante, mich jedoch nie traute. Nachdem am Wochenende, mich mein bester Freund Tim besuchte, der Informatik studiert und nebenbei ein riesen Fan von Linux-Distributionen ist, war auch die Absicherung durch einen Experten gegeben und dem Umstieg stand nichts mehr im Wege.

Seitdem ich Politik hier in Marburg studiere, muss für mich ein Rechner mehr oder weniger funktionieren. Ich finde einfach nicht mehr die Zeit, mich ewig lange an einem Rechner aufzuhalten, an ihm rumzubasteln und ewig irgendwelche Programme zu installieren. Das darunter meine Fachkenntnis in´der EDV ein wenig leiden, muss ich dadurch leider in Kauf nehmen (aber Gott sei Dank habe ich ja meinen Blog noch nebenher, wo ich wenigstens noch ein wenig in PHP und MySQL drin bleibe). Und da so ein Rechner nun eben für mich funktionieren muss, habe ich nun mit Ubuntu wohl die beste Wahl getroffen.

Denn in der Distribution ist eigentlich so alles erhalten, was ein normaler Student so brauch. Die Installation lief ohne Probleme. Nach der Formatierung der Festplatte, richtete der Installationsmanager ganz automatisch das Linux neben dem Windows XP ein, so dass ich nun auch immer noch auf meine Daten im Windows zugreifen kann. Nach der Installation, die wirklich fix verlief, bootete ich den Rechner zum ersten Mal und war sehr erstaunt, wie schnell mein Netbook doch sein kann und dabei hat es alles, was der Student von heute braucht. Mit OpenOffice ist eine komplette Office-Suite dabei, mit Firefox ein guter Browser (habe mir dennoch Opera installiert, weil meiner Meinung nach besser) und ein Musikplayer sowie Brenner, Taschenrechner und mehr rahmen das Angebot ein. Und für alle, denen noch was fehlt, für den steht die Synaptic-Paketverwaltung bereit, wo man  wohl alles finden kann, was das Herz begehrt.

Einen Fehler hat das Linux jedoch noch. Im Akkumodus ist mein Bildschirm ziemlich dunkel und ich habe bisher auch noch nicht herausgefunden, wie ich ihn heller machen kann. Zwar schreiben etliche Foren, dass dies am BIOS liegt und man einfach die Einstellung dort auf Manuel umstellen muss. Ich habs gemacht, funktioniert nur leider nicht! Aber mal schaun, vielleicht finde ich ja eine Lösung.

Ansonsten bekommt Ubuntu 10.4 auf meinem Samsung NC 10 eine 1, weil es für Studierende wohl das Beste, Einfachste, Schnellste und vor allem Günstigste ist!

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4 thoughts on “Ich habs getan!

  1. Na herzlichen Glückwunsch!
    Das tolle an Linux ist doch, dass es für jeden Scheiß kostenlose Programme gibt. Und man hat trotzdem noch ein gutes Gewissen, da man nicht solche Leute wie Steve Jobs oder Bill Gates unterstützt. ;D
    Wenn ich meinen PC neu aufsetzen sollte, werde ich Windows nur noch zum Zocken benutzen. Der Rest lässt sich mit Linux mindesrens genauso gut, wenn nicht sogar besser, erledigen.

  2. Freut mich, dass du zu Ubuntu gefunden hast und gut damit zurechtkommst. Ich nutze das Linux-Betriebssystem mittlerweile seit ca. 2 Jahren und bin vollends zufrieden. Zwar gibt es immer mal wieder kleine Schwächen, allerdings lassen die sich schnell beheben; auch in den Foren (z. B. UbuntuUsers) findet man oft nützliche Hinweise.

  3. Danke, Danke. Als Ubuntu ist echt klasse, wobei manche Sachen schon recht gewöhnungsbedürftig sind, gerade was bloggen und so angeht. Ich weiß nicht, ob ich es als Ersatz für meinen großen Rechner, also Desktop nehmen würde, da es doch, meiner Meinung nach, Windows 7 nicht vollwertig ersetzten kann. Im Bereich des Netbooks, ist es auf jedenfall deutlich besser als jedes Windows, weil es schnell, unkomplizierzt und kostenlos ist.

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