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Gefesselt wie ein Tier
Der Film “Reise ohne Rückkehr – Endstation Frankfurter Flughafen" von Güclü Yama zeigt das Schicksal des Deutsch-Sudanesen Aamir Ageeb, der durch die Hand von BGS-Polizisten am 28.5.1999 starb. Er wurde während seiner Abschiebung im Lufthansaflug LH 588 von Frankfurt am Main über Kairo nach Khartum (Sudan) erstickt. Schwer gefesselt und mit einem Motorradhelm auf dem Kopf wurde Aamir Ageeb in das Flugzeug nach Khartum gezerrt und dort während des Fluges so stark und lang mit dem Kopf nach unten gedrückt, bis er starb. Er wollte sein Recht auf grenzenlose Bewegungsfreiheit leben und wurde vom deutschen Staat wie ein Schwerverbrecher behandelt. Der Fall Aamir Ageeb ist jedoch kein Einzelfall. Immer wieder werden Menschen aus Deutschland abgeschoben und dabei misshandelt und getötet. Aamir Ageeb ist einer von denen, die sich gegen ihre Abschiebung gewehrt haben. Die Polizisten haben für den Mord an Aamir Ageeb nur Bewährungsstrafen bekommen und laufen heute freiherum.
Der Film ist ein beeindruckendes Dokument gegen die menschenverachtende Abschiebungspolitik, die man jedem reflektierten Menschen nur ans Herz legen möchte. Denn das was mit Aamir Ageeb passiert ist, passiert jeden Tag irgendwo in Deutschland. Menschen werden abgeschoben, obwohl sie nur einen Platz suchen um ihr Glück zu finden. Da sie jedoch keinen europäischen Pass haben und irgendwer sagt, dass sie keine “Deutschen” sind, werden sie wie Schwerverbrecher behandelt. Diese Praxis, die jeden Tag in Deutschland vollzogen wird, ist für eine Zivilisation undwürdig! Denn kein Mensch ist illegal!
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Mehr Infos:
Dokumentationsseite über Aamir Ageeb
PS: Vielen Dank an den Redblog, denn der hatte den Filmtipp zuerst!











