Wie man sich richtig verschuldet

Nun sind wir da angelangt, wovor kritische Ökonomen wie Elmar Altvater schon lange gewarnt haben. Wir stehen ganz kurz vor den ersten Staatsbankrotts von EU-Ländern. Neben Griechenland und Italien ist auch Spanien und Irland in den Blick der EU-Kommission gerutscht, die vor einer dramatischen Abwertung des Euros warnt.

Da die Stabilität des Euros sich nicht nur über Angebot und Nachfrage auf den Devisenmärkten, sondern auch durch die Leistungsbilanzen der EU-Länder sowie deren Defizitraten bestimmt wird, wäre eine Abwertung des Euros, bei den derzeitigen Leistungsbilanzdefizitbilanzen, kein Wunder. Sie würde jedoch viele Mitgliedsländer höhere Schulden bescheren, da die meisten Verbindlichkeiten in ausländischen Währungen angelegt sind. Gleichzeitig haben viele EU-Länder Schwierigkeiten liquides Kapital in ihr Land zu holen. Griechenland ist bei einer erwartenden Staatsverschuldung von 12,7% des BIP im Jahr 2009 einfach kreditunwürdig geworden und bekommt, wenn überhaupt, Kredite nur zu deutlich höheren Zinssätzen.

Um Kapital ins Land zu holen müsste Griechenland beispielsweise seine Zinsen erhöhen und seine eigene Währung abwerten um seine Schulden zu verringern. Dies kann es aber nicht, da sie innerhalb der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft alle Macht an die EZB abgegeben haben. Und diese schlägt jetzt Alarm, weil sie eine unterschiedliche ökonomische Entwicklung der Mitgliedsländer ausgemacht hat. Sie ruft die Defizitländer auf, ihren Haushalt zu sanieren und Kosten einzusparen, was zu gut Deutsch heißt, dass jetzt diejenigen für die Krise bezahlen werden, die eh schon vorher kaum etwas hatten. Das heißt Sozialkürzungen, Privatisierung und Deregulierung, gleichzeitig aber auch Steuergeschenke für Unternehmen und Freihandel, um Stabilität für Unternehmen zu gewährleisten.

Würd jetzt jedoch nicht investiert und rechtzeitig Konjunkturprogramme für Griechenland, Spanien, Italien, Irland und die baltischen Staaten geschnürrt und Nachfrage erzeugt, dann wird das den Nährboden für eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik der EU zerstören. Sollte Griechenland anfangen sich Tod zu sparen, dann wird es wie in diesem Sommer, wieder zu landesweiten Ausschreitungen kommen, die sich dann wie ein Lauffeuer in den anderen Defizitländern ausbreiten könnte. Denn letztendlich hat sich bei dieser Krise wieder gezeigt, mit einem Blick auf den derzeitigen Sub-Prime und Derivatenmarkt, dass diejenigen für die Krise bezahlen müssen, die sie nicht verursacht haben.

Abgeschaut #1

Ich habe heute in der jungen Welt eine tolle Geschichte gefunden, die ich hier einfach dokumentieren muss. Geschrieben hat diese wunderbare Parabel auf den Kapitalismus der britische Mathematiker und Philosoph Bertrand Russell. Er erklärt darin, sehr lustig und intelligent und einfach, wie Kapitalismus funktioniert, fragt aber auch, warum er noch immer von allen praktiziert wird. Unbedingt lesen:

Nehmen wir an, dass gegenwärtig eine bestimmte Anzahl von Menschen mit der Herstellung von Nadeln beschäftigt ist. Sie machen so viele Nadeln, wie die Weltbevölkerung braucht, und arbeiten acht Stunden täglich.
Nun macht jemand eine Erfindung, die es ermöglicht, dass dieselbe Anzahl von Menschen doppelt so viele Nadeln herstellen kann.

Aber die Menschheit braucht nicht doppelt so viele Nadeln. Sie sind bereits so billig, daß kaum eine zusätzliche verkauft würde, wenn sie noch billiger würden.
In einer vernünftigen Welt würde jeder, der mit der Herstellung von Nadeln beschäftigt ist, jetzt eben vier statt acht Stunden täglich arbeiten, und alles ginge weiter wie zuvor. Aber in unserer realen Welt betrachtet man so etwas als demoralisierend. Die Nadelarbeiter arbeiten immer noch acht Stunden, es gibt zu viele Nadeln. Einige Nadelfabrikanten machen bankrott, und die Hälfte der Leute verliert ihren Arbeitsplatz. Es gibt jetzt, genau betrachtet, genauso viel Freizeit wie bei halber Arbeitszeit; denn jetzt hat die Hälfte der Leute überhaupt nichts mehr zu tun, und die andere überarbeitet sich.

Auf diese Weise ist sichergestellt, daß die unvermeidliche Freizeit Elend hervorruft, statt daß sie eine Quelle des Wohlbefindens werden kann. Kann man sich noch etwas Irrsinnigeres vorstellen?

Bücher: Zeit des Zorns

Ab sofort stelle ich hier ab und an Bücher vor, die ich gerade lese oder schon gelesen habe und euch empfehlen kann. Heute möchte ich euch als Premiere das neue Buch von Jutta Ditfurth vorstellen, dass den Namen “Zeit des Zorns – Streitschrift für eine gerechte Gesellschaft” trägt und dieses Jahr im DROEMER Verlag erschienen ist. [singlepic id=31 w=320 h=240 float=left]

AutorIn: Jutta Ditfurth ist eine Diplomsoziologin aus Frankfurt am Main und war Mitbegründerin der Partei DIE GRÜNEN. Sie war deren Bundesvorsitzende von 1984 bis 1988 und trat 1991, aus Protest gegen die Neuausrichtung der Partei aus. Im selben Jahr gründete sie die Ökologische Linke und war seitdem in der außerparlamentarischen Bewegung aktiv. Von 2001 bis 2008 war sie Stadtverordnete der ÖkoLinX-Antirassistische Linke im Frankfurter Stadtparlament. In den letzten zwei Jahren erschienen von ihr eine Biographie über Ulrike Meinhof sowie das Buch “Rudi und Ulrike – Geschichte einer Freundschaft”

Worum gehts? Die Wissenschaft würde dieses Buch als “vulgär Marxistisch” bezeichnen, das Jutta Ditfurth desöfteren Sätze aus Werken von Karl Marx, Friedrich Engels oder auch Lenin zitiert. Das dies aber auch kein wissenschaftliches Buch sondern eine Streits chrift sein soll, die die Fehler der kapitalistischen Akkumulation benennt und Beispiele bringt, sieht man schon auf dem Cover. In diesem Buch geht um den derzeitigen politischen wie ökonomischen und ökologischen Zustand Deutschlands, Europas und der Welt. Es geht um die Ausbeutung der sogenannten Dritten Welt, um US-Hegemonie und Imperialismus, über Rot-Grün und die Sackgasse Linkspartei, über die Schaffung des Überwachungsstaat und um die Ökonomische wie Ökologische Krise, analysiert und interpretiert aus der marxistischen Sicht von Jutta Ditfurth.

Erster Satz: “Auf dem Weg zu einem Rockkonzert steigt der Mann in den Bus Richtung Taunus”.

Letzter Satz: Das soll Marx beantworten: “Die Weltgeschichte wäre allerdings sehr bequem zu machen, wenn der Kampf nur unter Bedingung unfehlbar günstiger Chancen aufgenommen werden würde.”

Lahnblog-Urteil: Dieses Buch ist eine Streitschrift die mit sehr viel Wut im Bauch geschrieben wurde. Selten habe ich ein solches Buch in der Hand gehabt, was so ansteckend ist. Ditfurth schreibt auf, was andere nur denken und sich nie getraut hätten zu schreiben. Sie stellt sich gegen die kapitalistische Globalisierung, die sie leninistisch als Imperialismus entlarvt. Sie ist gegen die neoliberale Krisenbeschuldigung der Bänker und zeigt auf, dass eine kapitalistische Produktion immer auf Überakkumulation und damit zu Krisen führt. Ein wunderbares Buch, was wütend und zornig macht! Nur zu empfehlen!

Konkurrenz = Wohlstand?

Letztens habe ich mit einem Freund darüber diskutiert, wie man eine bessere Welt schaffen bzw. erreichen kann und wie diese “bessere Welt” dann aussehen soll. Mein Freund war ziemlich davon überzeugt, dass Konkurrenz der Schlüssel zu Wohlstand und Freiheit ist und dass nur ein verbesserter Wettbewerb mit mehr Konkurrenz uns aus der Krise holen wird. Ohne Konkurrenz keine neuen Erfindungen, sogenannten Basisinnovationen und ohne Basisinnovationen keine Wachstum und ohne Wachstum, kein Wohlstand.

Und als er so über Wachstum und Konkurrenz redete fiel mir das Buch von Julia Friedrich, “Gestatten Elite!” ein. Ich stellte mir vor, wie ich irgendwann mein Kind, mit 2 Jahren in einen Elitekindergarten schicke, wo es lernt Englisch zu sprechen und über Platon zu philosophieren. Danach würde ich es in eine Privatschule stecken, damit es nicht nur sein Turboabitur in 12 Jahren schafft sondern nebenbei auch noch Altgriechisch beherrscht. Zu guter Letzt würde ich ihm/ihr dann noch einen Platz auf einer internationalen Privatuniversität bezahlen. In allen Stationen seiner Ausbildung würde ich ihm/ihr immer wieder einbläuen, dass er/sie besser sein muss als die anderen, dass er sich durchbeißen muss und dass er kämpfen muss in seinem Leben. Ich würde ihm sagen, dass die anderen keine “Freunde” seien, sondern Konkurrenten und das er deshalb nicht mit ihnen zusammenarbeiten soll.

Aber würde er/sie dann wirklich für das Leben vorbereitet sein? Wäre er dann glücklich? Oder würde diese, ja Tortur nicht aus meinem Kind einen eingebildeten gefühlslosen Zombie machen, der unfähig wäre, das Wort “Solidarität” auch nur zu buchstabieren? Ich fragte mich, worauf denn unsere Existenzberechtigung beruht? Beruht sie denn wirklich darauf, dass wir jeden Tag loshetzten, uns fertig machen, krank werden, unsere Umwelt zerstören und am Ende uns mit “Konsum” dafür belohnen? Oder liegt sie nicht vielmehr in unserer Hoffnung glücklich zu werden? Liegt sie nicht darin, dass wir versuchen ein klein wenig diese Welt besser zu verstehen, uns zu lieben und uns als Menschen verstehen?

Was hat es denn geschafft, dieses “beste aller Systeme”? Wenn ich mir die Welt anschaue, dann kann ich nur Elend und Zerstörung erkennen, Leid und Unglück. Während in den Industriestaaten, den Gewinnern im internationalen Konkurrenzdenken, die Menschen an Überfettung leiden, sterben in den Entwicklungsländern, den Verlierern, alle 6 Sekunden Menschen an extremer Armut. Gleichzeitig hat der ständige Zwang zu Wachstum dazu geführt, dass die Welt kurz vor dem Exitus steht. Die Klimaerwärmung schreitet unaufhörlich voran und die weltweite Umweltverschmutzung führt dazu, dass ca. 130 Tier und Pflanzenarten pro Tag aussterben. Im selben Moment führt der permanente Konkurrenzdruck innerhalb der Gesellschaft dazu, dass immer mehr Menschen psychisch krank werden, dass sie verrohen oder sich isolieren. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander und trennt die Gesellschaft in Gewinner und Verlierer.

Ist es nicht das, was dieses System hervorbringt? Es mag sein, dass wir ohne das Konkurrenzdenken wesentlich langsamer in mancher Entwicklungsform währen, auch wenn ich das bezweifel. Jedoch hätten wir das ein oder andere Unglück, egal wie groß oder klein es war, ob es die Gesellschaft oder das einzelne Individuum betroffen hat, verhindern können. Ich denke, dass es langsam an der Zeit ist umzudenken. Gerade mit Blick auf die derzeitige Bio- und Finanzkrise sollten wir uns vom Konkurrenz- und Wachstumsdenken verabschieden und zu anderen Formen der Produktion übergehen. Beim derzeitigen Produktionstand ist Wohlstand für alle genauso machbar wie die Ernährung der gesamten Welt.

(Inspiriert durch das Gedicht von Moritz)

Weisheit zum Wochenbeginn |14|

„Die Konkurrenz und die schrankenlose Profitgier des kapitalistischen Systems sind dabei, den Planeten zu zerstören. Für den Kapitalismus sind wir nicht menschliche Wesen, sondern Verbraucher. Für den Kapitalismus existiert keine Mutter Erde, sondern Rohstoffe.
Der Kapitalismus ist die Quelle der Asymmetrien und Ungleichgewichte in der Welt. Er bringt Luxus, Bereicherungssucht und Verschwendung für einige Wenige, während Millonen in der Welt Hungers sterben. In den Händen des Kapitalismus verwandelt sich alles in Ware: das Wasser, der Boden, das menschliche Gen, die althergebrachten Kulturen, die Gerechtigkeit, die Ethik, der Tod … das Leben selbst.
Alles, absolut alles wird verkauft und gekauft im Kapitalismus. Und selbst der Klimawandel hat sich in ein Geschäft verwandelt. Der ‚Klimawandel‘ hat die ganze Menschheit vor eine große Entscheidung gestellt: den Weg des Kapitalismus und des Todes fortzusetzen oder den Weg der Harmonie mit der Natur und der Achtung des Lebens einzuschlagen.“

                                                                                                                  Evo Morales

Die Mauern in unseren Köpfen

Hallo Freunde,

heute vor genau 20 Jahren ist die Berliner Mauer und damit der eiserne Vorhang gefallen. Heute vor genau 20 Jahren ist die Deutsche Demokratische Republik und damit auch der realexistierende Sozialismus von der Bildfläche verschwunden.Das Ende des Blocksystems war auch das Ende eines gemäßigten Kapitalismus in den westlichen Staaten, der mit dem Ausverkauf der DDR durch die Treuhand erste Anzeichen seines Charakters offenbarte. Nicht umsonst fühlt sich jeder 4.Ostdeutsche als Wendeverlierer und jeder 10. möchte die DDR wieder haben.

So schön dieser Tag des Mauerfalls heute ist, so offenbart er auch in wie fern die Ostdeutschen an diesem Ereignis partizipieren konnten.  Viele ehemalige Bürger der DDR haben erfahren, dass ohne Geld, auch in der Demokratie nicht reisen können. Sie haben gemerkt, dass sie jetzt zwar was gegen die herrschenden Parteien sagen dürfen aber dafür nichts mehr gegen ihren Chef. Das sie jetzt zwar keine Angst mehr vor der Stasi haben brauchen, dass sie jetzt aber die Angst um ihren Arbeit haben. Und der Verfassungsschutz sowie die Datensammler vom BKA sind ja auch nicht unbedingt faul. Dieses Gefühl “Verlierer” zu sein bzw. falschen Versprechen von “blühenden Landschaften” aufgeflogen zu sein wird auch dadurch bestärkt, dass 20 Jahre nach dem Mauerfall noch immer eine ungleiche Bezahlung Ost und West voneinander trennt. So gibt es immer noch ein Lohngefälle von bis zu 40%

Auch ist vom ehemaligen “Osten” des Landes nicht wirklich viel übrig geblieben. Wie Heuschrecken jagten westdeutsche Großindustrielle über das Land um es zu “industrialisieren” und grasten alles ab was gerade anfing zu blühen.  In wie fern man von einer “Kolonialisierung der DDR” sprechen kann mag ich differenziert sehen, auf jeden fall ist von den ehemaligen VEBs nur noch Carl Zeiss Jena (Jenoptik”) und der Rotkäppchen Sekt übrig geblieben. Und nach dem Abriss des “Palastes der Republik” wurde nun auch das letzte Wahrzeichen der ehemaligen DDR vernichtet.

Durch diese Politik, die heute nach 20 Jahren noch zwischen Ost und West trennt, die Menschen in Verlierer und in Gewinner einteilt,  kann ein Dialog zwischen den Menschen nicht wirklich entstehen. Die Mauer in unseren Köpfen wird auch in 50 und in 100 Jahren bestehen bleiben, wenn die dafür vorhanden Gründe nicht beseitigt worden sind.

Auf verlorenem Posten

“Wir sind nicht hoffnungslose Idioten der Geschichte, die unfähig sind ihr eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen” sagte Rudi Dutschke 1967 im Interview mit dem Journalisten Günter Gaus.Der slowenische Philoshop Slavoj Zizek greift dies in seinem neuen Buch “Auf verlorenem Posten” auf, kritisiert die Polemik gegen die Manager und versucht zu erklären, dass die derzeitige Krise eine natürliches Produkt des Kapitalismus ist. Die Suche nach den Schuldigen wurde so einfach wie möglich gestaltet und dabei die gierigen Manager gefunden, dabei hätten diese, so Zizek nur die Spielregeln des Kapitalismus voll ausgereizt. Für alle, die jetzt mehr wissen wollen, denen kann ich nur den Beitrag der Sendung “Kulturzeit” oder das Buch selbst ans Herz legen1

Krise…

Dieses Video habe ich bei Fefe gefunden und ist bei YouTube für Benutzer unter 18 Jahren nicht freigegeben. Es wurde aufgenommen bei der “Freiheit statt Angst” Demonstration gestern in Berlin. Es zeigt wie ein Berliner Polizist einen Menschen brutal zusammenschlägt. Dieser wollte nämlich gerade Anzeige gegen diesen Polizisten erstatten. 

Das gestern, nach Polizeiangaben rund  25.000 Menschen zusammengekommen sind um für den Erhalt ihrer Bürgerrechte zu demonstrieren scheint diesen Staat und damit auch seine Angestellten ziemlich überfordert zu haben. Dieses Video zeigt eigentlich nur Szenen, an die wir uns in der nächsten Zeit, wenn die Wahlen vorbei sind und schwere Einschnitte in die sozialen Sicherungssysteme und Bürgerrechte drohen, gewöhnen müssen.

Update: Der Zähler von diesem YouTube Video, aber auch das von einem anderen Hoster ist bei 13.500 Klicks eingefroren worden. Wahrscheinlich soll dieses Video nicht bei YouTube aufsteigen und somit zu viel Publicity bekommen. Also verbreitet das Video auf anderen Wegen weiter. Stellt es in eure Blogs, postet es bei anderen Seiten oder stellt es in euren eigenen YouTube Kanal.

Update2: SPIEGEL Online hat jetzt einen Artikel drüber geschrieben und auch einen Link auf den YouTube Kanal gesetzt. Komischer Weise ist das Video jetzt nicht mehr eingefroren. Aber es scheint gerade ordentlich was los zu sein in der Netzgemeinde!

A Love Story

Werbung mache wir hier auf dem Krisenblog nur sehr ungern, gerade für Hollywoodproduktionen. Doch diesmal möchte ich euch auf den neuen Film von Micheal Moor hinweisen. Mit seinem typischen ironischen Unterton, den ich persönlich schon in seinen Filmen Fahrenheit 9/11 sowie Sicko bewundert habe, beleuchtet Moor die aktuelle Finanzkrise, die Verstrickungen zwischen multinationalen Finanzunternehmen und den Mitgliedern der amerikanischen Regierung, sowie die Auswirkungen einer radikalkapitalistischen Wirtschaftspolitik auf die Gesellschaft.

Wahrscheinlich wird diese Moordokumentation nicht an mehrfach ausgezeichneten Dokumentationen wie “We feed the World” oder “Let’s make Money” herankommen aber ich denke schon, dass es den ein oder anderen unpolitischen Wähler in die Kinos locken wird.

Am 2.Oktober wird “Capitalism – A Love Storys” in die Kinos kommen!