Endlich eine Lösung

Wie lange habe ich nach einer Lösung für mein Problem mit Ubuntu und meinem Samsung NC10 gesucht. Mein Problem war nämlich folgendes:

Mein Windows XP hat rumgesponnen und ich wollte auf mein Netbook NC10 kein neues Windows installieren, weil ich damit bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht hatte. Also entschied ich mich für eine Linux-Distribution, nämlich für das weit verbreitete Ubuntu. Nach der Installation lief auch alles mehr oder weniger gut. Allein die Helligkeit für den Bildschirm konnte ich nicht mehr über die FN-Tasten steuern, weshalb ich mit einem relativ dunklen Monitor leben musste, was mich mehr und mehr nervte. Also machte ich mich auf die Suche nach einer Lösung aber fand nur bedingt Lösungsansätze, die aber alle bei mir nicht funktionierten.

Doch heute fand ich dann endlich eine zufriedenen stellende, wenn auch nicht perfekte Lösung für mein Problem: Man muss einfach im Terminal folgenden Code eingeben:

sudo setpci -s 00:02.1 f4.b=77

und schwupps wird der Bildschirm heller. Die Zahl 77 steht dabei für die Prozentzahl an Helligkeit, also in diesem Fall 77%. Diese kann man verändern, je nachdem wie hell der Bildschirm seien soll. Jetzt bin ich erst einmal zufrieden!

Ich habs getan!

So, nun habe ich es getan, ich bin umgestiegen. Ich habe mich nach langer Zeit von ihr verabschiedet. Ich habe zu ihr gesagt: “So geht es nicht weiter! Ich mache Schluss, ich gehe!”. So sitze ich nun hier und schreibe meinen ersten Text auf meinem frischen Ubuntu Betriebssystem und bin immer begeisterter, je länger ich es nutze.

Ich habe das neue Ubuntu 10.4 auf mein kleines Samsung-Netbook installiert, da das Hochfahren eine gefühlte halbe Stunde gedauert hat, mein Windows XP immer mehr anfing zu streiken und ich allgemein immer unzufriedener wurde. Mal ging der Grafikkartentreiber nicht mehr, dann streikte der Explorer und zu guter Letzt wollte sich Windows nicht mehr in mein Uninetz einloggen. Da ich die WM-Spiele während meinen Vorlesungen jedoch über einen Livestream auf Rechner schaue, war dies nun der große Grund den Umstieg zu wagen, den ich schon ewig plante, mich jedoch nie traute. Nachdem am Wochenende, mich mein bester Freund Tim besuchte, der Informatik studiert und nebenbei ein riesen Fan von Linux-Distributionen ist, war auch die Absicherung durch einen Experten gegeben und dem Umstieg stand nichts mehr im Wege.

Seitdem ich Politik hier in Marburg studiere, muss für mich ein Rechner mehr oder weniger funktionieren. Ich finde einfach nicht mehr die Zeit, mich ewig lange an einem Rechner aufzuhalten, an ihm rumzubasteln und ewig irgendwelche Programme zu installieren. Das darunter meine Fachkenntnis in´der EDV ein wenig leiden, muss ich dadurch leider in Kauf nehmen (aber Gott sei Dank habe ich ja meinen Blog noch nebenher, wo ich wenigstens noch ein wenig in PHP und MySQL drin bleibe). Und da so ein Rechner nun eben für mich funktionieren muss, habe ich nun mit Ubuntu wohl die beste Wahl getroffen.

Denn in der Distribution ist eigentlich so alles erhalten, was ein normaler Student so brauch. Die Installation lief ohne Probleme. Nach der Formatierung der Festplatte, richtete der Installationsmanager ganz automatisch das Linux neben dem Windows XP ein, so dass ich nun auch immer noch auf meine Daten im Windows zugreifen kann. Nach der Installation, die wirklich fix verlief, bootete ich den Rechner zum ersten Mal und war sehr erstaunt, wie schnell mein Netbook doch sein kann und dabei hat es alles, was der Student von heute braucht. Mit OpenOffice ist eine komplette Office-Suite dabei, mit Firefox ein guter Browser (habe mir dennoch Opera installiert, weil meiner Meinung nach besser) und ein Musikplayer sowie Brenner, Taschenrechner und mehr rahmen das Angebot ein. Und für alle, denen noch was fehlt, für den steht die Synaptic-Paketverwaltung bereit, wo man  wohl alles finden kann, was das Herz begehrt.

Einen Fehler hat das Linux jedoch noch. Im Akkumodus ist mein Bildschirm ziemlich dunkel und ich habe bisher auch noch nicht herausgefunden, wie ich ihn heller machen kann. Zwar schreiben etliche Foren, dass dies am BIOS liegt und man einfach die Einstellung dort auf Manuel umstellen muss. Ich habs gemacht, funktioniert nur leider nicht! Aber mal schaun, vielleicht finde ich ja eine Lösung.

Ansonsten bekommt Ubuntu 10.4 auf meinem Samsung NC 10 eine 1, weil es für Studierende wohl das Beste, Einfachste, Schnellste und vor allem Günstigste ist!