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	<title>Lahnblog... &#187; Tansania</title>
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		<title>Panorama Sansibar</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 14:09:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Welt]]></category>
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		<description><![CDATA[Panorama Sansibar, ursprünglich hochgeladen von Free Rainer Ich habe mich endlich mal an meine Sansibarbilder rangetraut und sind mir sofort die 14 Bilder aufgefallen, die ich am 19.August 2009 gemacht hatte. Ich erinnerte mich, dass ich damals im Sinn hatte &#8230; <a href="http://lahnblog.de/die-welt/panorama-sansibar/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: left; padding: 3px;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/rot-blog/3976415643/" title="photo sharing"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2610/3976415643_7cb073e5ba.jpg" style="border: solid 2px #000000;" alt="" /></a><br />
<br />
<span style="font-size: 0.8em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/rot-blog/3976415643/">Panorama Sansibar</a>, ursprünglich hochgeladen von <a href="http://www.flickr.com/people/rot-blog/">Free Rainer</a></span>
</div>
<p>
Ich habe mich endlich mal an meine Sansibarbilder rangetraut und sind mir sofort die 14 Bilder aufgefallen, die ich am 19.August 2009 gemacht hatte. Ich erinnerte mich, dass ich damals im Sinn hatte ein 360° Panorama zu machen. Und jetzt habe ich das einfach mal probiert und ich finde es sieht ganz chic aus. Am besten wirkt es jedoch, wenn ihr euch das von ganz nah anguckt und dann von links nach rechts oder von rechts nach links scrollt. Dann könnte man wirklich meinen, man dreht sich um seine eigene Achse!</p>
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		<title>Bericht aus Sansibar</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 22:45:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungszusammenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie ich euch ja versprochen habe, wollte ich hier einen Erfahrungsbericht über meine Erlebnisse in Sansibar veröffentlichen. Nachdem nun mehr als ein Monat nach meiner Heimkehr vergangen ist und ich viele Sachen sacken lassen konnte, musste habe ich einen Bericht &#8230; <a href="http://lahnblog.de/die-welt/bericht-aus-sansibar/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://lahnblog.de/wp-content/2009/09/SansibarSoccerQueens12.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="Sansibar Soccer Queens-1-2" border="0" alt="Sansibar Soccer Queens-1-2" src="http://lahnblog.de/wp-content/2009/09/SansibarSoccerQueens12_thumb.jpg" width="568" height="380" /></a> Wie ich euch ja versprochen habe, wollte ich hier einen Erfahrungsbericht über meine Erlebnisse in Sansibar veröffentlichen. Nachdem nun mehr als ein Monat nach meiner Heimkehr vergangen ist und ich viele Sachen sacken lassen konnte, <strike>musste</strike> habe ich einen Bericht für den Förderer meines Projektes der <a href="http://www.ensa-programm.com/">ENSA</a> geschrieben. Teile aus diesem Bericht, der nach dem Frage-Antwortprinzip funktioniert, könnt ihr jetzt hier lesen:</p>
<p> <span id="more-373"></span>
<p><strong>1. Was waren die wichtigsten Erfahrungen für dich/sie während des Schulaustausches? Was hat dich/sie persönlich am meisten bewegt?</strong></p>
<p>Die Erfahrungen die ich dort machen durfte, habe ich rund einen Monat nach meiner Ankunft noch nicht wirklich verarbeiten können. Ich habe gesehen wie Menschen, trotz schwerster körperlicher und geistiger Arbeit niemals genug Geld verdienen können um damit ein menschenwürdiges Leben zu bestreiten. Ich habe erlebt wie international agierende Firmen ein ganzes Land durch Mithilfe westlicher und europäischer Länder in einen Würgegriff nehmen können. Gleichzeitig habe ich eine ganz große und überwältigende Gastfreundschaft erfahren, die ich bisher in diesem Maße noch nie erhalten habe und von Deutschland gar nicht kenne. Und ich habe Freunde gefunden.</p>
<p>Am meisten bewegt hat mich jedoch der Besuch auf den Seaweed-Plantagen, wo Frauen für einen Hungerlohn von 160 Tansanianische Shilingi (TSH) pro Kilo, Seetank sammeln, anpflanzen, ernten und trocknen. Als ich wieder in Deutschland war recherchierte ich den aktuellen Weltmarktpreis für Seetank, der zurzeit, bereinigt durch die weltweite Finanzkrise bei 62$ pro Kilo liegt. Wenn man dagegen die Einnahmen der Frauen sieht und beide Preise vergleicht, so sieht man in welch großem Stil Menschen ausgebeutet werden können, die aufgrund bildungspolitischer Defizite und finanzieller Benachteiligung keinen Zugang zum Weltmarkt haben. Durch dieses Beispiel ist meine Überzeugung bestätigt worden, dass die sogenannten Entwicklungsländer gar keine Chance haben in dieser Weltwirtschaftsordnung, durch eigene Bemühungen an die Industrieländer wirtschaftlich aufzuschließen. Wenn man jetzt noch die neokoloniale Unterdrückung der sogenannten Dritte Weltländern nimmt und sie mit meiner Beobachtung auf den Seetankplantagen kombiniert, so erkennt man, dass es kein ernsthaftes Interesse der westlichen Industriestaaten gibt, an diesem Zustand auch nur eine Wenigkeit zu ändern.</p>
<p><strong>2.&#160; Wie hast du/haben sie die Zusammenarbeit mit euren/ihren PartnerInnen (SchülerInnen/LehrerInnen) erlebt? Was fandest du/fanden sie besonders gut, was besonders schwierig?</strong></p>
<p>Mein Partnerschüler in Sansibar war Simai und er ist 18 Jahre alt. Er ist das älteste Kind in seiner Familie und hat noch 5 Geschwister. Mit ihm habe ich in Uzini aber auch danach in Bwjuu einiges erlebt. So waren wir auf seinem Feld und haben Kokosnüsse geerntet. Er brachte mir bei wie ich mit einem normalen Messer eine Kokosnuss öffnen kann und wie man eine Maniokwurzel erntet. Wir spielten zusammen Fußball und erzählten uns auf dem Schulweg sowie auf dem Weg zu Fami, seinen besten Freund, eine Menge über uns und unser Leben. Ich redete mit ihm über seine Träume und seine Zukunft und ich erfuhr, dass er dieselben Träume und Vorstellungen hat wie viele von uns und das er sich ein besseres Leben für sich und seine Familie wünscht. Je länger ich mich in Sansibar aufhielt desto mehr verstand ich mich mit Simai und je besser wurde auch sein Englisch. Am Anfang hinderten uns seine englisch Kenntnisse daran mehr miteinander zu kommunizieren, doch je mehr wir redeten und vor allem ab dem Punkt, ab den wir uns in Uzini aufhielten desto sicherer wurde sein Englisch und desto besser verstanden wir uns. Simai war wie ich ein großer Fußballfan und deshalb hatten wir auch immer mindestens ein Thema über das wir uns unterhalten konnten. Besonders gut fand ich, dass Simai mir das ganze Dorf inklusive Einwohnern zeigte und ich somit, zumindest einen kleinen Blick in die Struktur und die Lebensverhältnisse werfen konnte.</p>
<p><strong>3. Was nimmst du/nehmen sie von dem Schulaustauschprojekt für dich/sie persönlich mit? Was hast du/haben sie durch das Projekt für Dich ´gelernt</strong></p>
<p><strong>a)&#160; über dich/sie selbst?</strong></p>
<p>Für mich persönlich nehme ich eine ganze Menge Eindrücke mit, die ich wahrscheinlich in meinem Leben nie wieder vergessen werde. Ich nehme eine noch festere Überzeugung mit, dass ein Weltfinanzsystem, das auf Konkurrenz und unfairen Regeln besteht niemals diese unglaubliche Armut, die in weiten Teilen dieser Welt herrscht, beenden kann. Ich weiß jetzt, dass die Probleme die wir hier Probleme nennen, nie wirkliche Probleme waren. Ich nehme die Erkenntnis mit, dass unser Lebensstandart auf der unmenschlichen Ausbeutung von millionen Menschen beruht und das es deshalb schon ein sehr schweres Unterfangen sein wird eine radikale Entschuldung der sogenannten Dritten Welt, so wie es auf dem G8-Gipfel in Gleneagles 2005 festgehalten wurde und deren Ziel auf dem G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm nochmals bekräftigt wurde, in dieser neoliberalen Politik durchzusetzen. Ich nehme außerdem mit, dass ich nicht mehr tatenlos zugucken darf wie ein ganzer Kontinent und seine Menschen gnadenlos ausgebeutet und ausgenutzt wird. Es ist meines Erachtens wichtig aus diesen Erfahrungen, die man von einem solchen Projekt mitnimmt, wirkliche Konsequenten zieht. Ich für meine Person weiß, dass eine bessere Welt möglich und vor allem nötig ist!</p>
<p><strong>b) über das Partnerland?</strong></p>
<p>Über Tansania habe ich in der Zeit meines Aufenthalts eine Menge gelernt. So habe ich mich dort in einigen Ausflügen über die Geschichte des Landes aber auch über die Geschichte der Region Sansibar informiert. Wir haben geschichtlich und kulturhistorische Stätten besucht und uns auch durch das direkte Gespräch mit Einwohnern über die politische und wirtschaftliche Lage des Landes sowie der Region informiert. Ich fand es außerordentlich spannend mich mit den Menschen über die aktuelle Weltpolitik sowie über die nationalen Streitereien innerhalb Tansanias zu unterhalten. So konnte ich etwas über das zwei-Parteien System in Sansibar erfahren, wusste was hinter den Flaggen von CCM und CUF stand und ich kenne jetzt die Namen der Präsidenten von Tansania wie von Sansibar. Dies versuchte ich den Einwohnern natürlich auch über Deutschland zu vermitteln und stieß damit auf reges Interesse.</p>
<p><strong>c) über Deutschland?     <br />d) über globale Zusammenhänge?</strong></p>
<p>Gleichzeitig entwickelte sich bei mir ein Unverständnis über die aktuellen Zustände in der Bundesrepublik und ich erkenne wie wichtig faire Löhne, Arbeitsschutz, gute Ausbildung aber auch Solidarität gegenüber anderen Ländern auch hier ist. Jedoch habe ich auch gelernt, dass unser vermeintlicher Wohlstand auf der Armut der sogenannten dritten Welt basiert und dass der politische Wille der vermeintlichen Würdenträger in Deutschland, dies zu ändern, fehlt. Statt die Entwicklungszusammenarbeit zu fördern baut die politische Elite lieber einen riesen Sicherheitsapparat im Inland auf und grenzt Bürger- und Grundrechte ein. Das &quot;Entwicklungspolitik von heute [die] Friedenspolitik von morgen&quot; ist, wie es der ehemalige Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland Willy Brandt einmal formulierte sieht heute keiner mehr. Lieber bringt man überall Kameras für Millionen von Euro an um die Bürger vor dem „islamischen Terrorismus“ zu schützen anstatt diesen mit intelligenter Entwicklungspolitik an der Wurzel zu packen. </p>
<p><strong>e) über Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungspolitik?</strong> </p>
<p>Ernesto Che Guevara sagte einmal „Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker“ und fasst damit ganz konkret meine Meinung zur Entwicklungshilfe und Entwicklungspolitik. Solidarität, Entwicklungshilfe ist sehr wichtig für die akute Verbesserung aktueller Probleme. Ich sehe aber auch, dass eine Entwicklungspolitik, die nur darauf ausgerichtet ist tagesaktuelle Probleme zu lösen und die Lebensqualität nur geringfügig zu verändern, keine wirkliche Verbesserung herbeiführen kann. Entwicklungspolitik, so habe ich gelernt, muss nachhaltig sein und den wirklichen Kern des Problems lösen. Eine Tablette, die nur die Symptome aber nicht die Krankheit an sich bekämpft ist weder nachhaltig noch Problemlösend. Ich persönlich denke, dass die aktuelle Entwicklungspolitik der Bundesrepublik Deutschland und auch der Europäischen Union genauso ausgerichtet ist wie eine solche Tablette. So lange es kein wirkliches Interesse der westlichen Welt an einer Entwicklung der sogenannten 3.Welt gibt, so wird sich daran, meines Erachtens auch nicht viel ändern. Nicht ohne Grund ist im Haushaltsplan der Bundesregierung im Jahr 2007 nur ein Etat 0,37% für Entwicklungshilfe vorgesehen obwohl Deutschland sich verpflichtet hat bis 2010 eine Entwicklungshilfetat von 0,51% in den Bundeshaushalt aufzunehmen. </p>
<p><strong>4. Hat sich deine/ihre Einstellung zu Entwicklungsländern im Vergleich zu vor dem Aufenthalt verändert? Wenn ja, wie? Hast du/haben sie z.B. ein anderes Verständnis von den Lebensbedingungen der Menschen im Partnerland ? Was verstehst du/verstehen sie unter Armut – vor dem Aufenthalt und jetzt?</strong></p>
<p>Bevor ich nach Sansibar geflogen bin, hatte ich eine Vorstellung davon was Entwicklungsländer sind und warum sie Entwicklungsländer sind. Ich wusste, dass es dort eine schreckliche Armut gibt und das die Menschen sich selber aus dieser Lage ohne fremde Hilfe nicht befreien konnten. Dieses Bild war geprägt durch die Erzählungen meines Vaters und meiner Großeltern, die selbst Entwicklungshilfe in de 70er und 80er Jahren geleistet haben. Ich hatte demnach eine feste Einstellung zu Entwicklungsländern, die sich durch meinen Aufenthalt in Tansania nicht verändert sondern eher noch verfestigt hat. Ich wusste auch, dass Armut überall auf der Welt anders aussieht und andere Ausmaße annehmen kann und dass es einen Unterschied zwischen absoluter Armut und relativer Armut gibt. Und dennoch war ich sehr erschreckt darüber, in welch einer Armut die Menschen in Sansibar leben bzw. überleben. Persönlich hatte ich so etwas zuvor noch nie gesehen und es berührt mich heute noch, wenn ich mich an die Schlafmatten auf dem Boden oder an die leeren Lehmhütten erinnere. Armut in Westeuropa heißt für mich, nicht am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Armut in Afrika jedoch am Rand der Existenz zu leben.</p>
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		<title>Im W&#252;rgegriff #1</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 19:47:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; “Keine Hälfte der Welt kann ohne die andere Hälfte überleben” hat einmal der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizäcker in einer Rede gesagt. Der Satz würde wahrer werden, wenn er &#8230; <a href="http://lahnblog.de/international/im-wrgegriff-1/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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</p>
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<p>“Keine Hälfte der Welt kann ohne die andere Hälfte überleben” hat einmal der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizäcker in einer Rede gesagt. Der Satz würde wahrer werden, wenn er “Die eine Hälfte der Welt lebt von der anderen Hälfte der Welt” lauten würde. Auf dem oberen Bild seht ihr Frauen aus Sansibar bei der Arbeit. Sie haben sich zu sogenannten Frauenkooperativen zusammengeschlossen, um zusammen einen kleinen Beitrag zum Familieneinkommen beizusteuern. Die Frauen bauen Seetang an, den sie dann versuchen an die Kosmetik oder Pharmaindustrie zu verkaufen. Der Seetang wird erst am Strand oder im Meer gesammelt und dann, auf einer Leine gespannt, zwischen zwei Pfosten ins Meer gehangen. Nach 3 Monaten ist er dann so groß, dass man ihn zum trocknen an den Strand legen und danach verkaufen kann. Pro Kilo kriegen die Frauen rund 160 Tshilingi, was soviel ist wie 0,08 Euro sind. Der Weltmarktpreis für getrockneten Seetang liegt jedoch bei rund 70 Dollar was rund das 100fache des Erlöses der Frauen ist.</p>
<p>Da die Frauen aber weder die Bildung noch die Infrastruktur haben um ihre Waren auf dem Weltmarkt anbieten zu können, müssen sie sich mit dem sehr niedrigen und auch nicht überlebensfähigen Preis zufrieden geben. Die Großhändler, die vor allem aus dem Auslandkommen und große Menge Seetang kaufen, machen ein sehr gutes Geschäft. Sie verdienen rund 69 Dollar an einem Kilo. Die Frauen jedoch arbeiten den ganzen Tag unter schwersten und gesundheitsgefährdenden Umständen und bekommen pro Monat nicht einmal 20 000 Tshilingi (12 Euro).</p>
<p>Und genau hier liegt die Krux! Denn diese Frauen sind nicht die einzigen Arbeiter_Innen, die deutlich unter dem Weltmarktpreis arbeiten. Wenn die Menschen für eine sehr harte Arbeit nicht mal einen Lohn zum leben bekommen, dann ist das ein Kreislauf aus dem sie niemals ausbrechen können. Sie sind in der Armut gefangen und selbst wenn sie noch so hart arbeiten werden sie immer arm bleiben. Die einzigen die daran etwas ändern können sind wir. Wir, die Bewohner der anderen Hälfte der Welt. Wir können Fair Trade Produkte kaufen und vor allem können wir versuchen Druck auf die politisch Verantwortlichen auszuüben. Denn das einzige was Afrika aus diesem Würgegriff befreien könnte wäre eine Reform des Weltwirtschaftssystem. </p>
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		<title>Sommerpause</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 17:24:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
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		<description><![CDATA[by Jo Simon Ja eigentlich dürften wir uns sowas nicht leisten, gerade und vor allem weil die Krise ja auch keine Pause macht und zur Zeit reihenweise Firmen pleite gehen bzw. aufgekauft werden, Kriege werden angezettelt und Regierungen gestürzt. Nun, &#8230; <a href="http://lahnblog.de/blog/sommerpause/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://farm1.static.flickr.com/36/75353021_f5b74c5df8_o.jpg" width="548" height="411" /> </p>
<p>by <a href="http://www.flickr.com/photos/josimon/75353021/">Jo Simon</a>
<p>Ja eigentlich dürften wir uns sowas nicht leisten, gerade und vor allem weil die Krise ja auch keine Pause macht und zur Zeit reihenweise Firmen pleite gehen bzw. aufgekauft werden, Kriege werden angezettelt und Regierungen gestürzt. Nun, da ich jetzt aber einen Monat im schönen Tansania bin und wahrscheinlich weder Zeit, Internet noch Strom haben werde, wird sich wohl im ganzen August hier nicht viel tun. Es sei denn Celle oder Madde nehmen sich mal Zeit und schreiben was. Falls nicht, so wünsche ich euch einen schönen Sommer und hoffe, dass ihr alle am 1.September wieder hier auf dem Krisenblog seit.</p>
<p>Bis dahin,</p>
<p>Viel Spaß</p>
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